Mütter sind auch Menschen

Was Mütter und Töchter übereinander wissen sollten


Claudia Haarmann


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Preis:
19,50 €
Beschreibung
In der überarbeiteten und erweiterten Auflage geht die Autorin Claudia Haarmann auf ein Phänomen ein, dass ihr seit Ersterscheinen des Buches immer wieder begegnet: der Kontaktabbruch zwischen Müttern und Töchtern. Sie untersucht die Ursachen ebenso wie sie Wege zeichnet, diese Konfliktsituation zu lösen bzw. zu vermeiden und später auch nicht auf andere Beziehungen zu übertragen. Welche Erfahrungen im Leben einer Frau machen sie zu der Mutter, die sie sind? Welche Faktoren beeinflussen die Beziehung zwischen Mutter und Tochter und wie wirkt sich diese auf die Beziehungen der Tochter zu anderen Menschen aus? Neueste Erkenntnisse aus Bindungsforschung, Neurobiologie und Traumatherapie heranziehend, erklärt Claudia Haarmann, wie erlebte Traumata das Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern nachhaltig beeinflussen. Anhand von Praxisbeispielen, Gesprächen mit Expert_innen und Lebensgeschichten von Töchtern zeigt die Autorin auf, wie sehr die Biografien von Müttern und Großmüttern die Bindungs- und Liebesfähigkeit der Töchter beeinträchtigen können. Inwiefern frühkindliche Bindungserfahrungen Auswirkungen auf Sexualleben und Beziehungskultur Erwachsener haben, erörtert sie in einem weiteren, neuen Kapitel. Haarmann geht in ihrem Buch über eine bloße Analyse der Ursachen hinaus. Sie möchte Töchter vielmehr ermächtigen, sich selbst zu reflektieren, um über Generationen weiter gegebene Beziehungsmuster zu entdecken, zu verstehen und aufzulösen. Das Unausgesprochene und dennoch Wahrnehmbare offen zu legen und zu verarbeiten, ermöglicht Annäherung und Versöhnen. Nur auf diesem Wege, so die Autorin, finden Töchter nachhaltig ein eigenes Leben. Claudia Haarmann schreibt in ihrem Buch nicht nur über respektvolle Ablösung, sondern plädiert gleichzeitig für eine neue Beziehungskultur, die durch Verzeihen und gegenseitige Annahme charakterisiert ist.
 
 
Claudia Haarmann, lange Zeit freie Journalistin in Hörfunk und Fernsehen, ist heute als Psychotherapeutin (HP) mit den Schwerpunkten Traumatherapie, Konfliktbearbeitung, Systemaufstellung und Körpertherapie tätig. Sie berät Menschen und begleitet als Trainerin Gruppen. Ihr erstes Buch "Unten rum, die Scham ist nicht vorbei", wurde 2005 zum Bestseller. Die Autorin lebt in Essen.
 
 
 
 
Pressestimmen
 
In dem Bewusstsein, dass die eigene Mutter auch eine Frau mit einer eigenen Biographie ist, sieht Claudia Haarmann eine Chance, eine respektvolle Beziehung zwischen Müttern und Töchtern zu schaffen.
Katja Schuler, ZDF sonntags
 
Claudia Haarmann stellt kein Patentrezept nach dem Motto, »in zehn Schritten zur perfekten Mutter-Tochter-Beziehung« auf. Sie formuliert vielmehr ein eindringliches Plädoyer, die Biographie der eigenen Mutter zu erforschen, Verständnis zu entwickeln und so eine Annäherung möglich zu machen.
Junge Welt
 
Ohne Worte - Lesestoff zum Thema Funkstille -
http://37grad.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/37-Grad/2942544/6626082/b65d16/Ohne-Worte.html
 
Claudia Haarmann nimmt dem momentan herrschenden Mütterhype sinnvollerweise die Luft raus. Endlich mal ein Buch, das die Mutter nicht als Superweib, selbstaufopfernd und ohne Fehler und Schwächen präsentiert. Sehr anschaulich führt die Autorin aus, wie die eigene Kindheit der Mutter die Beziehung zu ihren Kindern beeinflusst. Ein eindringliches Plädoyer, die Biografie der Mutter ernst zu nehmen und zu erforschen.
AVIVA-berlin.de 
 
Claudia Haarmann ist ein Buch gelungen, das hilft, Orientierung zu finden, zu verstehen, zu verzeihen und einander "zu fühlen".
XX, Zeitschrift für Frauen in der Medizin, 03/2013
 
 
Erscheinungsjahr: 2012
Bindung: Paperback
Seiten: 316
ISBN: 978-3-936937-55-8