Hīkoi – Der lange Marsch der Māori

Aroha Harris

Aus dem neuseeländischen Englisch von Ekpenyong Ani und Anke Mai


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Preis:
22,50 €
Beschreibung
Die Maori, das indigene Volk Neuseelands, haben in den 1970er Jahren eine ganz eigene Protestform entwickelt: den Hikoi. Bis zu mehreren Wochen wandern sie durch Neuseeland, um für Rechte auf Land, Kultur und Sprache zu kämpfen. Doch nicht immer war der Widerstand gegen die koloniale Eroberung friedlich. Mit der europäischen Inbesitznahme des Landes seit Mitte des 17. Jahrhunderts und der Erklärung Neuseelands zur britischen Kolonie im Jahre 1840 wurden die Maori zunehmend entrechtet und enteignet.
Erst in den 1960er Jahren erlebte die Kultur der Maori einen erneuten Aufschwung und Anerkennung. Immer stärker als politische Kraft respektiert, gewannen sie in ihrem Kampf um Gleichberechtigung alte Landrechte zurück, erhielten Entschädigungen und etablierten die traditionelle Kultur und Sprache. Das Buch beschreibt diese sehr eigene Form des Widerstandes und zeigt die wichtigsten Etappen und Errungenschaften der friedlichen Kämpfe um Anerkennung, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung im eigenen Land auf.
Begleitet von vielen Fotos.
 

Dr. Aroha Harris unterrichtet im Fachbereich Geschichte an der Universität in Auckland, Neuseeland. Ihr Spezialgebiet ist die Geschichte der Maori seit dem 2. Weltkrieg. Sie ist Mitglied in unterschiedlichen Gremien, die sich für die Rechte der Maori einsetzen. Hikoi ist ihr erstes Buch zu diesem Thema.
Bindung Paperback
Seiten 200
Erscheinungsjahr 2012
ISBN 978-3-936937-91-6