Die Erfindung der deutschen Grammatik

Die Erfindung der deutschen Grammatik


Rasha Abbas


inkl. 7% Mwst., Versandkostenfrei
als e-book bei mikrotext, ISBN 978-3-944543-30-7, 3,99 Euro
Preis:
12,49 €
Beschreibung

Die Erfindung der deutschen Grammatik

Kurzgeschichten

 

Kennen Sie schon den deutschen Superhelden, der vor jeder seiner Superaktionen unzählige Unterlagen einreichen muss? Oder den Sonnenorgasmus? Oder den Vermieter Herrn Müller, dessen abgelegene Berliner Wohnung die Mieterin schneller erreicht, wenn sie auf eine Elefantenherde umsteigt?
In Rasha Abbas’ Kurzgeschichten trifft der Alltagstrott auf Absurdistan. Ähnlich wie Mark Twain in seinem Essay „The Awful German Language“ nähert sich Rasha Abbas der verflixten deutschen Sprache und allen anderen deutschen Strukturen mit Humor und Verzweiflung. Sie verwebt die stinknormalen Erfahrungen des Einlebens in Berlin beim Asylantrag, im Jobcenter, beim Sprachkurs, zwischen Künstler-Inflation und Hipster-Invasion gekonnt mit anderen Genres: Slapstick, Zombiefilm, Cartoon, Computerspiel. Bewaffnet mit einer Narrenkappe erzählt sie die Wahrheit über „uns Deutsche“, aber auch über „die Flüchtlinge“.

 

Rasha Abbas ist eine syrische Journalistin und Autorin. Sie lebt derzeit in Berlin. 2008 veröffentlichte sie ihre erste Sammlung mit Kurzgeschichten Adam hasst das Fernsehen und wurde dafür beim Damascus Capital of Arab Culture Festival mit einem Preis für neue Autoren ausgezeichnet. 2013 schrieb sie das Drehbuch für den Kurzfilm Zufriedenheit und Glück, der von der Bedayat Stiftung produziert wurde. Sie arbeitete als Autorin und Übersetzerin für die Anthologie Syria Speaks: Art and Culture from the Frontline (Saqi Books, London), 2014 erschienen. Im selben Jahr beendete sie ein Jean-Jacques Rosseau Fellowship, unterstützt von Schloss Solitude in Stuttgart, wo sie an ihrem zweiten Kurzgeschichtenband Des Pudels Kern (The Gist of it) arbeitete.

 

Sandra Hetzl wurde 1980 in München geboren und lebt in Beirut und Berlin. Sie studierte an der UdK Visual Culture Studies, arbeitet als Literaturübersetzerin aus dem Arabischen und macht Videoinstallationen. Außerdem ist sie der Kopf hinter 10/11. 10/11 versteht sich als Labor und gleichzeitig als Sprachrohr für experimentelle Formen arabischer Literatur und hat seinen Sitz in Beirut und Berlin. Das Kollektiv besteht aus Autoren, Literaturübersetzern und Profis im internationalen Verlagswesen. 10/11 macht Texte junger arabischer Autoren (oftmals gewonnen aus den Tiefen des www) für den internationalen Buchmarkt zugänglich und will einen dynamischen Austausch erzeugen: https://www.facebook.com/10.11.collective.

 

Presse

„Rasha Abbas erkundet sehr vergnüglich die Tücken der deutschen Grammatik.“ (Thorsten Glotzmann, Süddeutsche Zeitung)

„Ein modernes Narrenschiff.“ (Oliver Jungen, FAZ)

„Ihre Geschichten über den deutschen Alltag (sind) vor allem eins: witzig. … Rasha Abbas treibt all das Abwegige, dem sie begegnete, in ihren Geschichten noch tiefer ins Absurde. Komik als Survival-Strategie.“ (Carolin Haentjes, Tagesspiegel)

„Humorvoller Bericht über das Neusein in Deutschland. Rasha Abbas erzählt, schmückt aus, führt den Leser in ihr Berlin und schickt ihn nicht selten wieder raus, in bunte Fantasiewelten.“ (Julia Schlager, Deutschlandradio Kultur)

„Erfrischend grotesk. … Es kostet Kraft, Menschen, Dingen und Situationen ihre manchmal unerklärliche Heiterkeit des Seins abzugewinnen. Beides schafft Rasha Abbas.“ (Tania Folaji, Elektro vs. print)

„Gelungenes Komödiendebüt … Und es gibt eine Geschichte, die so komisch ist, dass sie ei­nem Tränen in die Augen treibt.“ (Sophie Elmenthaler, der Freitag)

„Rasha Abbas schafft es, den Alltag vieler Flüchtlinge zwischen Lageso, Jobcenter und Integrationskurs humorvoll unter die Lupe zu nehmen.“ (Edition F)