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Erscheint am 12. April 2017

Barbaros Altug

Es geht uns hier gut

aus dem Türkischen übersetzt von Sabine Adatepe

 

 

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Die Novelle »Es geht uns hier gut« entstand
während und nach den Istanbuler Gezi-Protesten.

Barbaros Altuğ schreibt über eine Generation junger Menschen, die für mehr Freiheit auf die Straße ging.

 

Sie wurden ohne Hoffnung zurückgelassen, aber mit einem verlorenen Traum.

Viele von ihnen verließen anschließend die Türkei, der Illusion, in einer Demokratie zu leben, beraubt.

Aus einem Land der Hoffnung wurde ganz schnell ein Land mit viel Leid und zerstörten Träumen. Barbaros Altuğ gibt drei jungen Türken, zwei Männern und einer Frau, die für eine ganze Generation stehen, eine Stimme und beschreibt ihre Hoffnung, irgendwann in eine Türkei zurückzukehren, die all die mit Gezi verbundenen Träume erfüllt.

 

Aber es beschreibt auch ein Leben im Exil in Berlin mit all seinen Chancen und Neuanfängen.

Das Buch wird im Frühjahr 2017 in Berlin
verfilmt und soll im Herbst in die Kinos
kommen.
ISBN 978-3-944666-33-4

Klappenbroschur, 14,50 Euro

 

 

 

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Aktuelles

Wegen einer technischen Störung ist der Verlag

telefonisch nicht erreichbar, voraussichtlich bis 30. März,

bitte alle Anfragen per email an uns richten. Danke.


 

Der Fall Pinar Selek

am 17. März in der SZ

Farce des türkischen Rechtssystems

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„Jede Mutter will das Beste, aber Mütter sind nicht übermenschlich.“ U1Kontaktabbruch.jpg - 118.66 KB

Und:

„Wie schön, dass es dich gibt,

ist die Botschaft, die Töchter hören wollen,

aber so, dass sie sie glauben können.“

 

Claudia Haarman in den den Vorarlberger Nachrichten, 9. März 2017


 

Laura Méritt im Interview zu sexpositivem Feminismus mit dem rbb, 8.März 2017Frauenkoerper_U1_web.jpg - 18.43 KB

 

Feminismus und wilder Sex gehen nicht zusammen?

Doch, sagen die sexpositiven Feministinnen:

Denn Sex ist ein Mittel zur Selbstverwirklichung.

Das kann man nun lernen - nicht nur im "Mösenmonat März".

 

 


 

 


MAY AYIMMay Ayim.jpg - 238.32 KB
Mit 14 Jahren fing ich an, Hip-Hop
zu hören. Die Musik bedeutete mir
auch viel, weil ihre Protagonisten
so aussahen wie ich. Etwa zeitgleich
hörte ich zum ersten Mal
vom IDS, der „Initiative Schwarzer
Deutscher“. Ich habe mich dieser
Gruppe nicht aktiv angeschlossen,
aber aus der Ferne verfolgt, was sie tat
und wofür sie stand. May Ayim hat für
mich mit ihren Büchern „Farbe bekennen“ und „Grenzenlos
und unverschämt“ die Bewegung repräsentiert, ihre
Gedichte berühren mich auch heute noch. „Ich werde
trotzdem afrikanisch sein, auch wenn ihr mich gerne
deutsch haben wollt/Und werde trotzdem deutsch sein,
auch wenn euch meine Schwärze nicht passt.“ Ich erkenne
darin den Schmerz, den inneren Kampf und die
Suche nach Zugehörigkeit wieder. Das ist meine Geschichte.
May Ayim hat die Erlebnisse mit Rassismus so
zu verbalisieren verstanden, wie viele Afrodeutsche ihn
hier erfahren. Ich habe über die Jahre den Eindruck
gewonnen, dass viele Leute glauben, ich sei zu sensibel
oder übertreibe, wenn ich über unangenehme Begegnungen
spreche, die damit zu tun haben, wie ich aussehe. Da
ist es wunderbar, jemanden wie Ayim zu lesen, die uns
eine Stimme gegeben hat.

 

Joy Denalane zu May Ayim, im Artikel Meine Helden, im Tagesspiegel vom 5. März 2017

 

 


 

 

 

 In der aktuellen Brigitte-Februar 2017:

"Widerstand macht glücklich". pinaraugust2011.jpg - 1.58 MB

Ein Porträt über Pinar Selek.

Sie lebt seit fast 10 Jahren im Exil und ist im Januar erneut von einem türkischen Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nach 4 Freisprüchen.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Asli Erdogan

Der wundersame Mandarin

Zurück zur ProduktinformationEdition Galata über

Orlanda bestellbar

 


 

 

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„Schwarze Menschen sind immer noch unsichtbar“

Die Sichtbare Mit ihrem Buch „Farbe bekennen“ hat Katharina Oguntoye schon früh auf die Probleme schwarzer Deutscher hingewiesen. Heute begegnen sich in ihrem Verein Joliba e. V. afrodeutsche und afrikanische Familien. Ein Gespräch über Mangel an Gleichberechtigung, deutschen Kolonialismus und die Lust, trotz allem ein erfülltes Leben zu führen

Taz vom 22. Januar 2017

 

 


 

Am 16. Februar um 20 Uhr, Berliner-Frauensalon, Chorinerstr. 10, Berlin-Mitte

Intersektionalität - Realitäten hinter dem Schlagwort

Natasha K.

 

Im Gespräch mit Dr. Natasha A. Kelly und dem Jugendtheaterbüro nähern wir uns dem Begriff Intersektionaliät. Geprägt von schwarzen Feministinnen in den USA, fehlt er heute in keinem feministischen Diskurs mehr. Doch was ist Intersektionaliät? Was macht ihre Eignung als Konzept und Tool zur Analyse und Erfassung gesellschaftlicher und politischer Realitäten aus?

Wie kann Umsetzung im Alltäglichen und in der feministischer Arbeit aussehen?

 



Laura M.

Am 9.2.2017 um 20.00 Uhr

Laura Méritt im Ewa Frauenzentrum, Berlin

 

Körperbilder verändern sich im Laufe der Zeit, sind kulturell geprägt und gesellschaftlich normiert. In den 1970ern wiesen die Frauengesundheitszentren darauf hin, wie stark Frauen auch in der rein anatomischen Beschreibung als mangelhafte Wesen dargestellt wurden. Die Neuauflage von „Frauenkörper neu gesehen“ will individuelles Körper-Selbstbewusstsein stärken und Wissen über Zusammenhänge vermitteln. Dr. Laura Méritt erklärt verständlich und mit Leichtigkeit die Zusammenhänge des weiblichen Sexualkomplexes. Wie Frauen sich selbst und ihren Körper sehen, wie wir unserem Körper positiv begegnen, wollen wir mit Laura Méritt diskutieren.


Claudia Haarmann mit Ihrem Buch Kontaktabbruch

am 14. Januar in Mona Lisa, ZDF

"Ich geh' dann mal Zigaretten holen"

Das Phänomen Kontaktabbruch

https://www.zdf.de/gesellschaft/ml-mona-lisa/videos/kontaktabbruch-102.html

 

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Ware Frau von Kajsa Ekis Ekman

Buchbesprechung in Zeitpunkte von Heidi Österreich

zum nachhören

http://www.kulturradio.de/zum_nachhoeren/zeitpunkte.html

 


 

Claudia Haarmann mit ihrem Buch Kontaktabbruch

im Tagesspiegel:

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Die Schlussmacher

Das Tabu: Wenn Kinder ihre Eltern verstoßen

Eines Tages ließ der Sohn sie einfach stehen,

brach den Kontakt ab.

Rosi Prömper traf das völlig unvorbereitet. 

Heute weiß die Mutter aus Berlin:

Es gibt viele, die ihr Schicksal teilen.

Nur reden will darüber keiner.

von Pepe Egger, 23.10.2016

 


Im Oktober im Institut Francais
Berlin Postkolonial
der raum zwischen gestern und heute: 
May Ayim (3. Mai 1960 - 9. August 1996)
Chantal-Fleur Sandjon

 

meine heimat / 

ist heute / 

der raum zwischen / 

gestern und morgen / 

die stille / 

vor und hinter / 

May Ayim bei ihrem Großvater

den worten / 

das leben / 

zwischen den stühlen

 

 

(Foto: May Ayim bei ihrem Großvater Reuben Ansah Ayim in Ghana, Orlanda Frauenverlag) 

 


 

Mutige Journalisten auszeichnenpinar3.JPG - 974.58 KB

In diesem Jahr wird erneut der Raif Badawi Award for Courageous Journalists verliehen.

Die Stiftung für die Freiheit, die den Preis unterstützt,

stellt die diesjährigen Nominierten vor.

Der Award wurde von Raif Badawis Frau,

Ensaf Haidar,

und dem Journalisten Constantin Schreiber initiiert, um herausragende Leistungen für die Meinungsfreiheit zu ehren.

Erster Preisträger war 2015 der aus Marokko stammende Journalist Ali Anouzla.

Mit dem Preis werden Journalisten in der islamischen Welt gewürdigt,

um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll

dadurch an den Fall des saudischen Bloggers Raif Badawi erinnert werden,

der wegen angeblicher "Beleidigung des Islam" zu zehn Jahren Haft,

eintausend Peitschenhieben und einer hohen Geldstrafe verurteilt wurde.

Die unabhängige Jury besteht unter anderem aus den Chefredakteuren

von ZEIT ONLINE, SPIEGEL ONLINE, Stern.de und Twitter Deutschland. Der Preis wird auch vom Deutschen Börsenverein unterstützt.

Die Nominierten für 2016 sind Khadija Ismayilova ist bekannt als "Aserbaidschans mutigste Journalistin", das Redaktionsteam der Radiostation Dange Nwe Halabja (Kurdisch: Neue Stimme aus Halabja), das eine Informationsquelle von Geflüchteten für Geflüchtete in den vom Islamischen Staat beherrschten oder bedrohten Gebieten ist, der syrische Journalist Yahya Al Aous, die ägyptische Journalistian Liliane Daoud und die türkische Friedensaktivistin Pinar Selek.

 


 

 

Rasha Abbas

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liest am
28. September in Leipzig,
am 27. Oktober in Dortmund, DKH, Leopoldstr. 50, Beginn 19.00 Uhr
und
am 26. November in Stuttgart, im Kulturzentrum Merlin, Beginn 19.00 Uhr

 


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Im August jährt sich zum 20zigsten Mal

der Todestag von

May Ayim

 

 

Sie lebt weiter in ihren Gedichten,

in unserer Erinnerung und in uns selbst,

als Teil der afrikanischen Diaspora,

die sich trotz aller Verleugnungen in die Geschichte einschreibt.

Kölner Stadtanzeiger

 

 

Wieder lieferbar!


 

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Wieder lieferbar!


 

Pressestimmen zu Rasha Abbas

"Die Erfindung der deutschen Grammatik"

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„Ein modernes Narrenschiff.“

(Oliver Jungen, FAZ)

„Ihre Geschichten über den deutschen Alltag (sind) vor allem eins: witzig. …

Rasha Abbas treibt all das Abwegige, dem sie begegnete,

in ihren Geschichten noch tiefer ins Absurde. Komik als Survival-Strategie.“

(Carolin Haentjes, Tagesspiegel)

„Humorvoller Bericht über das Neusein in Deutschland. Rasha Abbas erzählt,

schmückt aus,führt den Leser in ihr Berlin

und schickt ihn nicht selten wieder raus, in bunte Fantasiewelten.“

(Julia Schlager, Deutschlandradio Kultur)

„Erfrischend grotesk. … Es kostet Kraft, Menschen, Dingen und Situationen

ihre manchmal unerklärliche Heiterkeit des Seins abzugewinnen.

Beides schafft Rasha Abbas.“

(Tania Folaji, Elektro vs. print)

„Gelungenes Komödiendebüt … Und es gibt eine Geschichte, die so komisch ist,

dass sie ei­nem Tränen in die Augen treibt.“

(Sophie Elmenthaler, der Freitag)

„Rasha Abbas schafft es, den Alltag vieler Flüchtlinge zwischen Lageso, Jobcenter und Integrationskurs humorvoll unter die Lupe zu nehmen.“

(Edition F)

 


 

 

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Spiegelblicke, Sisters and Souls

und

Farbe bekennen

 in der aktuellen Missy und im WDR Fernsehen.


 

Storytelling-Salon & Soli-Party

"comme si comme ca community" -

Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland.

In Gedenken an die afrodeutsche Poetin May Ayim.

Mit: Camilla Ridha, Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum,
Denise Bergold-Caldwell, Eleonore Wiedenroth-Coulibaly,
Hadija Haruna-Oelker, Laura Digoh, Bahati Glass und Natasha A. Kelly.
 
27. Februar 2016, St. Peter, Frankfurt, Beginn 20.30 Uhr

Eintritt frei

Zum Black History Month 2016 werden vielfältige Geschichten aus zwei neu erschienenen Publikationen erzählt.30 Jahre nach der Gründung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)  analysieren die Autor*innen, Zeitzeug*innen und Porträtierten in Spiegelblicke rassistische Strukturen in privaten und öffentlichen Räumen und  dokumentieren Stationen Schwarzer Identitätsfindung. In Sisters and Souls präsentieren Schwarze Autorinnen verschiedener Generationen anlässlich des 20. Todestages der ISD-Mitbegründerin May Ayim auf bewegende Art und Weise, wie sie politisch und persönlich von der Poetin und Aktivistin inspiriert worden sind.

Persönliche Eindrücke und politische Kontexte: Der Erzähl-, Lese- und Performance-Abend will Denkprozesse anregen, die Community stärken und Bündnisse schaffen. Die Themen Identität, Empowerment und Intersektionalität sind die Leitmotive der Erzählerinnen an diesem Abend.

ISD-Soliparty ab 22:30 Uhr. Mit AfroBeats, Raggae und Dancehall. Die freiwilligen Eintrittsgelder für die Feier kommen der politischen Arbeit der ISD-Frankfurt zugute.



Im Jahr 2016 freuen wir uns wieder auf viele gute Bücher u. a. von Rasha Abbas, einer syrischen Autorin, die über ihre ersten Eindrücke in Deutschland geschrieben hat, aber auch das Thema Leihmutterschaft wird uns im Frühjahr beschäftigen und in einem kritischen Essay setzten wir uns mit dem gegenwärtigen Bildungssystem auseinander.

 

Außerdem feiert der Klassiker Farbe bekennen sein 30jähriges Jubiläum und wird in einem neuen Gewand ab Januar wieder lieferbar sein.